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"Odysseus kehrt nicht zurück" von Zdenka Becker in New York

Auf Anregung des Leiters von TMS—Kultur und Medien, Lambert-Sebastian Gerstmeier, dramatisierte Frau Becker ihre Erzählung "Odysseus kam nicht zurück". Diese Bühnenfassung hatte im November 2000 im Euro Theater Central Bonn Uraufführung.

Was sich viele wünschen, ist der österreichischen Dramatikerin mit slowakischen Wurzeln Zdenka Becker gelungen. Ihr Theaterstück „Odysseus kam nicht zurück“, das 2000 am Euro Theater Central Bonn seine Uraufführung erlebte, wurde am 21. November 2005 in New York am JCC-Theater am Off Broadway in englischer Sprache erstaufgeführt. Off Broadway heißen New Yorker-Bühnen, die nur einen Häuserblock vom berühmten Boulevard entfernt sind, Off Off Broadway zwei Blöcke.

Die Veranstaltung der „The League of Professionall Theatre Women“, ist das Finale eines Wettbewerbs, ein Fest für Dramatikerinnen, Regisseurinnen, und Schauspielerinnen. „Odysseus Never Returned“, in Übersetzung von Eugene Sampson, ist eines von acht Theaterstücken, die für das Short Play Festival ausgesucht wurden. Das Bemerkenswerte ist, daß Zdenka Becker sich ausschließlich in der Gesellschaft von amerikanischen, englischen und australischen Autorinnen befindet.

Die, in Österreich leider zu wenig beachtete Autorin Zdenka Becker, deren Theaterstücke hauptsächlich in Ausland gespielt wurden (Deutschland, Tschechien, USA), wird häufig von Universitäten und Schriftstellerorganisationen zu Lesungen eingeladen. So verbrachte sie das Wintersemester 2004 an der Universität of Iowa, hielt Lesungen an den Universitäten in Montana oder in Shanghai. Am 28. November 2005 wird sie am Lafyett Colege in Easton, nahe New York am Fremdspracheninstitut aus ihren Werken lesen.

Für die vielseitige Schriftstellerin gehört das Reisen zum Alltag. Aus den Erfahrungen mit den Menschen rund um die Welt schöpft sie Inspiration für ihre literarische Arbeit. Wie in ihrem soeben fertig gestellten Roman „Fremde Töchter“, in dem es um eine Familie geht, deren Töchter in drei verschiedenen Ländern leben oder in ihrem Gedichtzyklus „Stimmen im September“, wo sie sich mit der Gefühlswelt der Opfer und der Attentäter vom 11. September auseinander setzt.

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